Alle diese grundlegenden Codierverfahren haben gemeinsam, dass das Quellensignal q(t) durch eine Codesymbolfolge 〈cν〉 dargestellt wird. Bei einer digitalen Quelle (mit oder ohne Gedächtnis) ist q(t) auch durch die Quellensymbolfolge 〈qν〉 beschreibbar.
Beim Empfänger wird aus der regenerierten Symbolfolge 〈rν〉 die Sinkensymbolfolge 〈υν〉 bzw. das Sinkensignal υ(t) gewonnen. Man spricht von Decodierung und Signalrekonstruktion.
Alle rechts aufgeführten Begriffe gehören zu einer der drei oben aufgeführten Disziplinen, zwischen denen zwar eine gewisse Verwandtschaft besteht, die sich aber in Zielrichtung und mathematischer Handhabung durchaus unterscheiden.
Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal bei codierter Übertragung ist:
Man spricht von einem verlustlosen Codierverfahren, wenn nach der Decodierung 〈υν〉 = 〈qν〉 bzw. υ(t) = q(t) gilt. Andernfalls ist das Codierverfahren verlustbehaftet.
Voraussetzung für diese Klassifizierung ist eine fehlerfreie Übertragung: 〈rν〉 = 〈cν〉.