Abschnitt: 4.2 Struktur des optimalen Empfängers
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N–dimensionales Gaußsches Rauschen (1)

Liegt ein N–dimensionales Modulationsverfahren vor, das heißt, es gilt mit 0 ≤ iM –1 und 1 ≤ jN:
so muss der Rauschvektor n ebenfalls mit der Dimension N angesetzt werden, und das gleiche gilt auch für den Empfangsvektor r :
Die Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion (WDF) lautet dann für den AWGN–Kanal mit der Realisierung η des Rauschsignals
und für die bedingte WDF in der ML–Entscheidungsregel ist anzusetzen:
Beide Gleichungen ergeben sich aus der allgemeinen Darstellung der N–dimensionalen Gaußverteilung in Kapitel 4.7 des Buches „Stochastische Signaltheorie” unter der Voraussetzung unkorrelierter (und damit auch statistisch unabhängiger) Komponenten. ||η|| bzeichnet die Norm (Länge) des Vektors η.

Die Abbildung zeigt die zweidimensionale Gauß–WDF pn(η) der 2D–Zufallsgröße n = (n1, n2). Die Bildbeschreibung folgt auf der nächsten Seite.
 
 

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