Abschnitt: 4.2 Struktur des optimalen Empfängers
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Optimaler Empfänger für den AWGN-Kanal (1)

Auch das Empfangssignal r(t) = s(t) + n(t) lässt sich in bekannter Weise in Basisfunktionen zerlegen:
Zu berücksichtigen ist:
  • Die M möglichen Sendesignale {si(t)} spannen einen Signalraum mit insgesamt N Basisfunktionen φ1(t), ..., φN(t) auf.
  • Diese N Basisfunktionen φj(t) werden gleichzeitig zur Beschreibung des Rauschsignals n(t) und des Empfangssignals r(t) verwendet.
  • Zur vollständigen Charakterisierung von n(t) bzw. r(t) werden nun aber darüber hinaus noch unendlich viele weitere Basisfunktionen φN+1(t), φN+2(t), ... benötigt.
  • Damit ergeben sich die Koeffizienten des Empfangssignals r(t) gemäß folgender Gleichung, wobei berücksichtigt ist, dass die Signale si(t) und das Rauschen n(t) voneinander unabhängig sind:

Somit ergibt sich für den optimalen Empfänger die oben skizzierte Struktur. Die Bildbeschreibung folgt auf der nächsten Seite.
 
 

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