Abschnitt: 4.1 Signale, Basisfunktionen und Vektorräume
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Dimension der Basisfunktionen (1)

Bei der Basisbandübertragung sind die möglichen Sendesignale (Betrachtung nur einer Symboldauer)
wobei gs(t) den Sendegrundimpuls angibt und die ai in Kapitel 1 und Kapitel 2 als die möglichen Amplitudenkoeffizienten bezeichnet wurden. Anzumerken ist, dass im bisherigen Kapitel 4.1 für die Laufvariable i die Werte 1 bis M vorausgesetzt wurden und nicht wie hier 0 bis M – 1.
Nach der Beschreibung dieses Kapitels handelt es sich unabhängig von der Stufenzahl M um ein eindimensionales Modulationsverfahren (N = 1), wobei bei der Basisbandübertragung
  • die Basisfunktion φ1(t) gleich dem energienormierten Sendegrundimpuls gs(t) ist:
  • die dimensionslosen Amplitudenkoeffizienten ai in die Signalraumpunkte si umgerechnet werden können, die die Einheit „Wurzel aus Energie” aufweisen.
Die Grafik zeigt die Signalraumkonstellationen für die binäre unipolare (oben), die binäre bipolare (Mitte) sowie die quaternäre bipolare (unten) Basisbandübertragung. Rechts sind am Beispiel „Rechteckimpuls” die zwei bzw. vier möglichen Sendesignale si(t) angegeben. Man kann daraus auch den Zusammenhang zwischen Signalenergie E und Impulsamplitude A erkennen. Die jeweils linken Darstellungen auf der φ1–Achse gelten aber unabhängig von der Form des Sendegrundimpulses gs(t), nicht nur für Rechtecke.

Die Grafik beschreibt gleichzeitig die eindimensionalen Trägerfrequenzsysteme
  • On–Off–Keying (oben),
  • BPSK bzw. 2–ASK (Mitte), und
  • 4–ASK (unten).
Die Signale si(t) und die Basisfunktion φ1(t) beziehen sich dann auf den äquivalenten Tiefpassbereich. Im Bandpassbereich ist φ1(t) eine auf den Zeitbereich 0 ≤ tT begrenzte harmonische Schwingung.
 
 

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