Eines der ältesten Bildformate ist das so genannte Bitmap–Format. Entsprechende Dateien werden mit der Endung „bmp” gekennzeichnet. Wesentliche Eigenschaften von BMP–Bildern sind:
Unter einer Bitmap versteht man eine Matrix von Bildpunkten, deren einzelne Elemente auch als Pixel (Picture Elements) bezeichnet werden. Abgespeichert werden die Bildpunkte zeilenweise, jeweils von rechts unten nach links oben.
Jedes Pixel bekommt noch einen RGB–Farbwert aus den additiven Grundfarben Rot, Grün und Blau zugewiesen. Je größer der Farbwert sein kann, desto feiner können die darzustellenden Farben abgestuft werden.
Die Farbtiefe eines Bildes wird in Bits per Pixel (BPP) angegeben. Gängig sind Farbtiefen von 1 (Schwarzweißbild), 4, 8 und 24 (Echtfarbbild, True Color).
Da die meisten Bilder nicht das gesamte Farbenspektrum ausnutzen, kann man in jeder Bitmap eine spezifische Zuordnung in Form einer Farbtabelle definieren. So lassen sich auch mit relativ geringer Farbtiefe (bis zu 8 Bit) die Bilder mit guter Farbqualität darstellen.
Eine jede BMP–Datei besteht aus drei Teilblöcken, nämlich dem Dateikopf (14 Byte), dem Informationsblock (mindestens 40 Byte) und anschließend dem Bilddatenblock, wie die Grafik beispielhaft verdeutlicht. Die Erklärung folgt auf der nächsten Seite.