Die Grafik zeigt oben das analoge Kanalmodell eines digitalen Übertragungssystems, wobei das additive Rauschsignal n(t) mit der Rauschleistungsdichte N0/2 wirksam ist. Es handelt sich um AWGN–Rauschen. Die Varianz des Rauschanteils vor dem Entscheider (nach dem Matched–Filter) ist dann
Weiter soll gelten:
Es treten keine Impulsinterferenzen auf. Wurde das Symbol qν = H gesendet, so ist der Nutzanteil des Detektionssignals gleich +s0, bei qν = L dagegen –s0.
Der Schwellenwertentscheider berücksichtigt eine Schwellendrift, das heißt, die Schwelle E kann durchaus vom Optimalwert E = 0 abweichen. Die Entscheidungsregel lautet:
Mit dem Schwellenwert E = 0 ergibt sich die mittlere Fehlerwahrscheinlichkeit zu
Die untere Grafik zeigt ein digitales Kanalmodell, das durch die vier Übergangswahrscheinlichkeiten p1, p2, p3 und p4 charakterisiert ist. Dieses soll an das analoge Kanalmodell angepasst werden.
Hinweis: Die Aufgabe bescheibt das Themengebiet vonKapitel 5.2.Zahlenwerte der so genannten Q–Funktion können Sie mit dem folgenden Interaktionsmodul ermitteln: