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Das BSC–Modell eignet sich für die Untersuchung und Erzeugung einer Fehlerfolge mit statistisch unabhängigen Fehlern. Man nennt einen solchen Kanal auch gedächtnisfrei und es existiert nur ein einziger Kanalzustand.
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Die beiden Symbole (zum Beispiel L und H) werden jeweils mit der gleichen Wahrscheinlichkeit p verfälscht, so dass auch die mittlere Fehlerwahrscheinlichkeit pM gleich p ist – unabhängig von den Symbolwahrscheinlichkeiten pL und pH.
Die rechte Grafik zeigt die Fehlerkorrelationsfunktion (FKF)
Beim BSC–Modell wird also der FKF–Endwert (Quadrat der mittleren Fehlerwahrscheinlichkeit), der bei anderen Modellen erst für k → ∞ gültig ist, bereits bei k = 1 erreicht.
Das BSC–Modell gehört zur Klasse der erneuernden Kanalmodelle (Renewal Channels). Diese zeichnen sich dadurch aus, dass bei ihnen die Fehlerabstände statistisch voneinander unabhängig sind und die Fehlerkorrelationsfunktion in einfacher Weise iterativ berechnet werden kann.