Abschnitt: 3.7 Optimale Empfängerstrategien
Seite: 5 a von 6

 
 

Darstellung des Korrelationsempfängers im Baumdiagramm (1)

Verdeutlichen wir uns die Funktionsweise des Korrelationsempfängers im Baumdiagramm, wobei die 23 = 8 möglichen Quellensymbolfolgen Qi der Länge N = 3 durch bipolare rechteckförmige Sendesignale si(t) repräsentiert werden. Die möglichen Quellensymbolfolgen Q0 = „LLL”, ... , Q7 = „HHH” und die dazugehörigen Sendesignale s0(t), ... , s7(t) sind nachfolgend aufgeführt.

Wegen den bipolaren Amplitudenkoeffizienten und der Rechteckform sind alle Signalenergien E0, ... , E7 gleich N · EB, wobei EB die Energie eines Einzelimpulses der Dauer T angibt. Deshalb kann auf die Subtraktion des Terms Ei/2 in allen Zweigen verzichtet werden. Eine auf den Korrelationswerten Ii basierende Entscheidung liefert ebenso zuverlässige Ergebnisse wie die Maximierung der korrigierten Werte Wi.

In der linken Grafik sind die fortlaufenden Integralwerte
dargestellt, wobei vom tatsächlich gesendeten Signal s5(t) und dem rauschfreien Fall ausgegangen wird. Das rechte Baumdiagramm berücksichtigt AWGN–Rauschen n(t) mit der Varianz σn2 = 4 · EB/T.
Die Interpretation dieser Grafik folgt auf der nächsten Seite.
 
 

Inhaltsverzeichnis
Seitenübersicht
Weiter: Nächste Seite
 
 
Persönliche Einstellungen
Downloads