Abschnitt: 3.5 Lineare Nyquistentzerrung
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Approximation des optimalen Nyquistentzerrers

Betrachten wir nun den Gesamtfrequenzgang zwischen der Diracquelle und dem Entscheider – also von Sender, Kanal und Empfänger, der entsprechend der Herleitung natürlich die Nyquistbedingung erfüllt:
Die Grafik zeigt folgende Eigenschaften des optimalen Nyquistfilters:
  • Ist die Kabeldämpfung hinreichend groß (a > 10 dB), so kann der Gesamtfrequenzgang mit sehr guter Näherung durch einen Cosinus–Rolloff–Tiefpass beschrieben werden.
  • Je größer a ist, desto kleiner ist der Rolloff–Faktor und um so steiler verläuft der Flankenabfall. Für die charakteristische Kabeldämpfung a = 40 dB ergibt sich r ≈ 0.4, für 80 dB ist r ≈ 0.18.
  • Oberhalb der Frequenz fNyq · (1 + r) besitzt HNyq(f) keine Anteile. Bei idealem Kanal – also für a = 0 dB – reicht HNyq(f) = si2fT) allerdings theoretisch bis ins Unendliche (grüne Kurve).

Mit dem folgenden Interaktionsmodul können Sie sich den Cosinus-Rolloff-Tiefpass im Frequenz- und Zeitbereich verdeutlichen:
 
 

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