Abschnitt: 3.5 Lineare Nyquistentzerrung
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Beschreibung im Frequenzbereich (1)

Die Tatsache, dass sich der optimale Nyquistentzerrer multiplikativ aus
  • dem Matched–Filter HMF(f) = HS(f) · HK(f) – also angepasst an den Empfangsgrundimpuls –
  • und einem Transversalfilter HTF(f) mit unendlich vielen Filterkoeffizienten
zusammensetzt, folgt aus dem ersten Nyquistkriterium. Durch Anwendung der Variationsrechnung erhält man den Frequenzgang des Transversalfilters (siehe [ST85] ):
Die Grafik zeigt diesen Verlauf in logarithmierter Form für
  • rechteckförmige NRZ–Sendeimpulse,
  • ein Koaxialkabel mit dem Kanalparameter a = 0 dB, a = 40 dB bzw. a = 80 dB.

Man erkennt aus obiger Gleichung und dieser Darstellung:
  • HTF(f) ist reell, woraus sich die symmetrische Struktur des Transversalfilters ergibt: k–λ = kλ.
  • HTF(f) ist eine mit der Frequenz 1/T periodische Funktion.
  • Die Koeffizienten ergeben sich somit aus der Fourierreihe (angewandt auf die Spektralfunktion):
Die Bildbeschreibung wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
 
 

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