Abschnitt: 3.4 Impulsinterferenzen bei mehrstufiger Übertragung
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Augenöffnung bei den Pseudoternärcodes (1)

In Kapitel 2.4 wurden die Pseudoternärcodes allgemein beschrieben und es wurden für diese die Augendiagramme bei Nyquistimpulsformung angegeben. In der Grafik auf dieser Seite sehen Sie die Augendiagramme – jeweils ohne Rauschen – für den AMI–Code (links) und den Duobinärcode (rechts) im Vergleich zur redundanzfreien Binärübertragung (Mitte). Die Amplitude ist jeweils zu s0 = 1 normiert.

Alle Augendiagramme gelten für ein gaußförmiges Empfangsfilter mit der Grenzfrequenz fG · T = 0.4, woraus sich folgende (normierte) Grundimpulswerte ergeben:
Beim redundanzfreien Binärsystem (mittlere Grafik) erhält man somit für die Augenöffnung
im Vergleich zu ö(TD) = 2 bzw. önorm = 1 beim binären Nyquistsystem.
Da die Pseudoternärcodes mit der gleichen Symbolrate arbeiten wie das redundanzfreie Binärsystem, sind die Detektionsgrundimpulswerte gν und auch der Rauscheffektivwert σd in allen Fällen gleich und die (halbe) Augenöffnung ist ein geeignetes Maß für das (ungünstigste) S/N–Verhältnis ρU = [ö(TD)/2]2/σd2 und die daraus resultierende (ungünstigste) Fehlerwahrscheinlichkeit pU.
Die Beschreibung der beiden äußeren Augendiagramme folgt auf der nächsten Seite.
 
 

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