in Abhängigkeit von a∗ an. Diese Darstellung gilt für
ein Binärsystem mit NRZ–Sendeimpulsen,
einen koaxialen Übertragungskanal mit der charakteristischen Dämpfung a∗,
einen gaußförmigen Gesamtfrequenzgang mit jeweils optimierter Grenzfrequenz (blaue Kreise).
Wie nun an einigen Zahlenbeispielen verdeutlicht werden soll, vermeidet die Darstellung η = η (a∗) einige Probleme, die sich aus dem großen Wertebereich von S/N–Verhältnissen ergeben:
10 · lg η (a∗ = 0 dB) = –1.4 dB sagt aus, dass der bestmögliche Gaußtiefpass (fG · T = 0.8) bei HK(f) = 1 um 1.4 dB schlechter ist als der optimale (Matched-Filter-) Empfänger.
Gehen wir von HK(f) = 1 und 10 · lg (EB/N0) = 10 dB aus, so besagt die obige Gleichung auch, dass diese Gaußkonfiguration zu folgender (worst-case) Fehlerwahrscheinlichkeit führen wird:
Soll die gleiche (ungünstigste) Fehlerwahrscheinlichkeit pU = 7 · 10 –5 ⇒ 10 · lg ρU = 11.6 dB bei einem Kanal mit der charakteristischen Kabeldämpfung a∗ = 80 dB nicht überschritten werden, so muss für das Verhältnis EB/N0 gelten:
Um dies zu erreichen, muss allerdings die Grenzfrequenz des Gaußtiefpasses entsprechend den blauen Kreisen in obiger Gleichung auf fG · T = 0.33 herabgesetzt werden.