Abschnitt: 2.2 Redundanzfreie Codierung
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Blockweise und symbolweise Codierung

Bei der Übertragungscodierung unterscheidet man zwischen zwei Arten, der symbolweisen und der blockweisen Codierung. Bei symbolweiser Codierung, die im Kapitel 2.4 im Detail beschrieben ist, wird mit jedem ankommenden Quellensymbol qν ein Codesymbol cν erzeugt, das außer vom aktuellen Symbol qν auch von vorangegangenen Symbolen abhängen kann.
Typisch für alle Übertragungscodes zur symbolweisen Codierung ist, dass die Bitdauer Tq der als binär und redundanzfrei angenommenen Nachrichtenquelle mit der Symboldauer Tc des meist mehrstufigen und redundanten Codersignals c(t) übereinstimmt.
Dagegen wird bei der blockweisen Codierung jeweils einem Block von mq binären Quellensymbolen (Mq = 2) der Bitdauer Tq eine ein–eindeutige Sequenz von mc Codesymbolen aus einem Alphabet mit dem Codesymbolumfang Mc ≥ 2 zugeordnet. Für die Symboldauer eines Codesymbols gilt dann
und die relative Redundanz eines Blockcodes beträgt allgemein
Genauere Angaben zu den Blockcodes finden Sie im Kapitel 2.3.
Beispiel: Bei den Pseudoternärcodes wird durch die Erhöhung der Stufenzahl von Mq = 2 auf Mc = 3 bei gleicher Symboldauer (Tc = Tq) eine relative Redundanz von 1 – 1/ld(3) ≈ 37% hinzugefügt. Im Gegensatz dazu arbeiten die so genannten 4B3T–Codes auf Blockebene mit den Codeparametern mq = 4, Mq = 2, mc = 3, Mc = 3 und besitzen eine relative Redundanz von ca. 16%. Das Sendesignal ist hier wegen Tc/Tq = 4/3 niederfrequenter als bei uncodierter Übertragung, was die oft teuere Bandbreite verringert und zudem für viele Nachrichtenkanäle auch aus übertragungstechnischer Sicht von Vorteil ist.
 
 

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