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Pierre-Simon Laplace - Biografie

Pierre-Simon Laplace, der von 1749 bis 1827 lebte, war ein französischer Mathematiker und Astronom. Er war Verfasser des „Traité du Mécanique Céleste” und der „Théorie Analytique des Probabilités” und wendete die Theorie der partiellen Differentialgleichungen auf die Hauptprobleme der Astronomie an:
  • Bewegungen der Massenzentren der Körper des Sonnensystems,
  • Studium der Neigung der Planetbahnen und
  • die Stabilität des Sonnensystems.
Laplace wendete seine Entwicklungen aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung auf die Behandlung sowohl geodätischer Probleme (Beobachtungsfehler, Triangulationsmethoden in der Landesvermessung) als auch astronomischer Probleme (die Bestimmung der Masse des Jupiters, Saturns und Uranus und die genaue Bestimmung des Meridians von Frankreich) an. Er leitete das „Bureau des Longitudes”, gegründet im Jahre 1795, sowie die Pariser Sternwarte. Laplace schrieb auch Studien über die astronomische Refraktion und den barometrischen Luftdruck. Laplace wurde Mitglied des Komitees der Académie des Sciences zur Standardisierung von Gewichten und Maßen im Jahre 1790.
 
 

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