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Josiah Willard Gibbs - Biografie

Josiah Willard Gibbs, amerikanischer Mathematiker und Physiker, wurde 1839 in New Haven geboren und starb 1903. Er wirkte seit 1871 als Professor für mathematische Physik am Yale College in New Haven. Er gehört zu den Begründern der modernen Thermodynamik (unter anderem Einführung verschiedener thermodynamischer Funktionen und der für sie geltenden Gleichungen), sowie der statistischen Mechanik.
Er studierte an der Yale-Universität, in Paris, Berlin und Heidelberg. 1871 wurde er Professor für mathematische Physik in New Haven (USA) und arbeitete auf dem Gebiet der Vektoranalysis und der Theorie der Fourierreihen („Gibbssches Phänomen”). Weitere Untersuchungen galten der Theorie des chemischen Gleichgewichts. Er schuf den Begriff der Phase und stellte 1876 die Gibbssche Phasenregel auf. In der Mathematik lieferte Gibbs Beiträge zur Theorie der Fourierreihen. Aus den Hamiltonschen Quaternionentheorie und der Graßmannschen Ausdehnungslehre entwickelte er die Vektoranalysis, die durch ihn Eingang in die theoretische Physik fand.
Quelle: Brockhaus - Die Enzyklopädie 20. Aufl. Leipzig Bd. 8 (1996), S. 541
 
 

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