Abschnitt: 2.3 xDSL als Übertragungstechnik
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DMT–Realisierung mit IDFT/DFT (1)

Die folgende Grafik zeigt das DMT–Gesamtsystem, wobei wir uns zunächst auf die beiden roten Blöcke konzentrieren. Die blauen Blöcke werden im Kapitel 2.4 behandelt.

In etwas vereinfachter Form lassen sich Sender und Empfänger wie in der unteren Grafik darstellen:
  • Zur Durchführung der DMT–Modulation wird beim Sender ein Block an Eingangsbits in einem Datenpuffer angesammelt, der als ein Rahmen übertragen werden soll.
  • Der QAM–Coder liefert pro Rahmen die komplexwertigen Datensymbole D1, … , D255, die mit D0 = D256 = 0 sowie Dk = D512–k (k = 257, … , 511) zum Vektor D der Länge 512 erweitert wird. Als Konsequenz finiter Signale sind D257, … , D511 identisch mit D–255, … , D–1.
  • Diese Spektralabtastwerte D werden mittels der Inversen Diskreten Fouriertransformation (IDFT) in den Vektor s der Zeitsignalabtastwerte umgerechnet, ebenfalls mit Länge 512. Wegen der konjugiert–komplexen Belegung im Spektralbereich ist Im{s} = 0.
  • Nach Parallel/Seriell– und Digital/Analog–Wandlung und Tiefpassfilterung von Re{s} ergibt sich das physikalische und damit reelle sowie zeitkontinuierliche Sendesignal s(t). Für dieses gilt im Bereich 0 ≤ tT (Faktor 2, da jeweils zwei Koeffizienten zu Cosinus/Sinus beitragen):
  • Das Empfangssignal bei Übertragung über den AWGN–Kanal ist r(t) = s(t) + n(t). Nach A/D– und S/P–Wandlung kann r(t) durch den (reellen) Vektor r ausgedrückt werden. Die Diskrete Fouriertransformation (DFT) liefert dann Schätzwerte für die gesendeten Spektralkoeffizienten.

Hinweis: Das Prinzip von DFT und IDFT wird mit folgendem Interaktionsmodul verdeutlicht:
Diskrete Fouriertransformation (Dateigröße: 279 kB)
 
 

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