Abschnitt: 1.3 ISDN–Primärmultiplexanschluss
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Rahmensynchronisation (1)

Die Synchronisation ist beim Primärmultiplexanschluss jeweils im Kanal 0 (Synchronisierungskanal) eines Rahmens realisiert. Man verwendet dafür den Cyclic Redundancy Check (CRC4), der in aller Kürze wie folgt dargestellt werden kann:
  • Der Kanal 0 eines jeden ungeraden Zeitrahmens (Nummer 1, 3, ... , 15) überträgt das so genannte Rahmenkennwort (RKW), während jeder gerade Rahmen (Nummer 2, 4, ... , 16) von Kanal 0 das Meldewort (MW) beinhaltet.
  • Anhand des Rahmenkennworts mit dem festen Bitmuster X001 1011 wird die Synchronisation zwischen der Sende– und der Empfangsrichtung hergestellt. Das erste Bit X {0, 1} wird dabei durch das CRC4–Verfahren bestimmt.
  • Das Meldewort lautet X1DN YYYY. Über das D–Bit und N–Bit werden Fehlermeldungen signalisiert. Die vier Y–Bits sind für Service–Funktionen reserviert. Das X–Bit wird wieder durch das CRC4–Verfahren gewonnen.
  • Für das CRC4–Verfahren werden 16 X–Bits und damit 16 aufeinander folgende Pulsrahmen benötigt, die in zwei Mehrfachrahmen aufgeteilt werden. Die Länge eines Mehrfachrahmens ist deshalb 8 · 256 Bit = 2048 Bit und die Zeitdauer beträgt 8 · 125 µs = 1 ms.
  • Die CRC4–Prüfsumme wird als Folge von 4 Bit (C0 bis C3) in jedem Mehrfachrahmen gebildet und liefert das jeweils erste Bit (X) für vier aufeinander folgende Rahmenkennworte.
Die Tabelle zeigt die jeweilige Rahmenbelegung des Synchronisierungskanals 0 für einen Zyklus des CRC4–Verfahrens.

 
 

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