Abschnitt: 4.4 Weiterentwicklungen von UMTS
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High–Speed Downlink Packet Access

Im Jahre 2002 wurde High–Speed Downlink Packet Access – abgekürzt HSDPA – im Rahmen von UMTS Release 5 spezifiziert und 2006 wurde es schließlich eingeführt. Die Hauptmotivation dieser Weiterentwicklung gegenüber dem ursprünglichen UMTS–Standard war die Steigerung von Datenrate und Durchsatz sowie die Minimierung der Antwortzeiten bei paketvermittelten Übertragungen.
In HSPDA betragen die zur Verfügung gestellten Datenraten zwischen 500 kbit/s und 3.6 Mbit/s – theoretisch sogar bis 14.4 Mbit/s. Im Vergleich zur Datenrate von UMTS R’99 (144 kbit/s bis 2 Mbit/s) stellen diese Werte eine Verdoppelung bis Vervierfachung dar.
Folgende technische Verfahren tragen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von HSDPA gegenüber UMTS bei:
  • Einführung eines zusätzlichen gemeinsam genutzten Kanals: HS–PDSCH,
  • Verwendung des Hybrid–ARQ–Verfahrens,
  • Minimierung der Verzögerungszeiten,
  • Einführung eines Node B Schedulings,
  • Verwendung von adaptiver Modulation, Codierung und Übertragungsrate.
Im Schaubild sind diese Features nochmals zusammengestellt.

Im Folgenden werden diese Verfahren ausführlicher behandelt.
 
 

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