Abschnitt: 4.1 Allgemeine Beschreibung von UMTS
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Frequenz– und zeitselektives Fading (1)

Eine wesentliche Eigenschaft des Mobilfunkkanals stellt das so genannte Fading dar. Dieses entsteht durch zeitlich veränderliche Signalabschattungen (englisch: Shadowing) und durch mögliche Bewegungen des Mobilfunkteilnehmers.
Im Buch „Mobilkommunikation” wird diese Art der Signalbeeinträchtigung ausführlich behandelt. Hier folgt nur eine kurze Zusammenfassung. Man unterscheidet zum einen:
  • schnelles Fading (englisch: Fast Fading oder Short Term Fading) mit kurzzeitigen Einbrüchen der Empfangsleistung im Mikrosekundenbereich,
  • langsames Fading (englisch: Long Term Fading) – also nur langsame Veränderungen (meist) im Sekundenbereich.
Fast Fading beeinträchtigt hauptsächlich Systeme mit großer Symboldauer, also kleiner Bandbreite. Da aber die Bandbreite bei UMTS sehr viel größer ist als bei GSM, ist dieses System weniger anfällig gegenüber Fast Fading.
Weiterhin lässt sich Fading auch noch wie folgt klassifizieren:
  • Frequenzselektives Fading wird durch Mehrwegeausbreitung über Pfade mit unterschiedlichen Verzögerungszeiten verursacht. Als Folge dieses Fadings werden verschiedene Frequenzanteile durch die Leistungsübertragungsfunktion |HK(f)|2 des Kanals unterschiedlich gedämpft.
  • Zeitselektives Fading entsteht durch eine Relativbewegung zwischen Sender und Empfänger. Dadurch kommt es abhängig von der Bewegungsrichtung (hin zum oder weg vom Sender) zu Frequenzverschiebungen, die physikalisch durch den Dopplereffekt beschrieben werden.
Auf der nächsten Seite wird dargelegt, unter welchen Bedingungen mit welchen dieser Fadingarten zu rechnen ist.
An dieser Stelle sei auf zwei Interaktionsmodule aus dem Buch „Mobile Kommunikation” verwiesen:
Frequenzselektivität (Dateigröße: 353 kB)
Dopplereffekt (Dateigröße: 366 kB)
 
 

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