Abschnitt: 4.2 UMTS–Netzarchitektur
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Domänen und Schnittstellen (1)

Die auf der letzten Seite aufgeführten Einheiten des UMTS–Netzes werden in so genannte Domänen (englisch: Domains) zusammengefasst. Darunter versteht man Funktionsblöcke, die zur Standardisierung und zur Untersuchung der funktionalen Einheiten und Schnittstellen innerhalb des UMTS–Netzes dienen.
Man unterscheidet zwei Hauptkategorien von Domänen, nämlich
  • die User Equipment Domain und
  • die Infrastructure Domain.

Die User Equipment Domain enthält alle Funktionen, die einen Zugang zum UMTS–Netz ermöglichen, wie zum Beispiel Verschlüsselungsfunktionen für die Übertragung der Daten über die Funkschnittstelle. Man kann diese Domäne in zwei Domänen unterteilen:
  • die USIM Domain – die SIM–Karte ist ein Teil dieser Domäne;
  • die Mobile Equipment Domain – sie enthält alle Funktionen, über die ein Endgerät verfügt.
Diese beiden Domänen sind über die Cu–Schnittstelle verbunden. Diese umfasst die elektrischen und physikalischen Spezifikationen sowie den Protokollstapel zwischen USIM–Karte und Endgerät. Dadurch können USIM–Karten verschiedener Netzbetreiber mit allen Endgeräten betrieben werden.
Eine weitere wichtige Schnittstelle stellt die Uu–Schnittstelle dar, die die Radioverbindung zwischen der Mobilstation und der auf der nächsten Seite beschriebenen Infrastructure Domain ist.
Die Bildbeschreibung wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
 
 

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