Nachfolgend folgen einige Daten zur historischen Entwicklung von UMTS und der darin verwendeten Techniken. Weitere Informationen finden Sie beispielsweise unter diesemInternet–Link.
1940–1950 Erste militärische Anwendungen von Signalspreizverfahren.
1970 Verschiedene CDMA–Entwicklungen für militärische Systeme, z.B. GPS.
1989–1992 Grundlagenforschung zu den Eigenschaften zukünftiger Mobilfunksysteme im Rahmen des EU–Programms RACE–1 (Research, Analysis, Communication, Evaluation).
1992 Erste Überlegungen zum Standard IMT–2000 durch die ITU.
1992–1995 EU–Programm RACE–2 mit dem Schwerpunkt „Entwicklung von Systemkonzepten” – basierend auf den Ergebnissen von RACE–1.
1996 Gründung des UMTS–Forums in Zürich – Umbenennung des geplanten europäischen Standards
„W–CDMA” in „UMTS”.
1998 Übernahme der beiden Modi W–CDMA und TD–CDMA in den UMTS–Standard auf der ETSI–SMG–Sitzung in Paris.
1998 Gründung des 3gpp–Forums (3rd Generation Partnership Project) durch die Gremien ETSI–SMG, T1P1, ARIB TTC und TTA.
1999 Verabschiedung des Standards UMTS–R99 (Release 1999) durch die ETSI. Dieser gilt als Basis für die ersten verfügbaren UMTS–Endgeräte.
2001 Verabschiedung der UMTS Release 4 als Weiterentwicklung von UMTS–R99: Quality of Service (QoS) wird nun nicht nur an der Funkschnittstelle, sondern auch im Festnetz unterstützt.
2001 Erstes kommerzielle UMTS–Netz des norwegischen Unternehmens TELENOR.
2002 Verabschiedung der UMTS Release 5: Die an das GSM–Festnetz angelehnte Architektur wird durch ein vollständig IP–basiertes Festnetz ersetzt.
2002 Erste UMTS–Sprach– und Datenverbindung von Nortel Networks und Qualcomm. Damit gelten diese beiden Firmen als Vorreiter bei der Umsetzung der UMTS–Technologie.
2004 Verabschiedung der UMTS Release 6. Dieser weiterentwickelte Standard bietet dem Nutzer einen verbesserten QoS und dem Anbieter eine effektivere Ressourcenverwaltung.