Abschnitt: 4.1 Allgemeine Beschreibung von UMTS
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Historische Entwicklung von UMTS (1)

Nachfolgend folgen einige Daten zur historischen Entwicklung von UMTS und der darin verwendeten Techniken. Weitere Informationen finden Sie beispielsweise unter diesem Internet–Link.
  • 1940–1950 Erste militärische Anwendungen von Signalspreizverfahren.
  • 1970 Verschiedene CDMA–Entwicklungen für militärische Systeme, z.B. GPS.
  • 1989–1992 Grundlagenforschung zu den Eigenschaften zukünftiger Mobilfunksysteme im Rahmen des EU–Programms RACE–1 (Research, Analysis, Communication, Evaluation).
  • 1992 Erste Überlegungen zum Standard IMT–2000 durch die ITU.
  • 1992–1995 EU–Programm RACE–2 mit dem Schwerpunkt „Entwicklung von Systemkonzepten” – basierend auf den Ergebnissen von RACE–1.
  • 1996 Gründung des UMTS–Forums in Zürich – Umbenennung des geplanten europäischen Standards „W–CDMA” in „UMTS”.
  • 1998 Übernahme der beiden Modi W–CDMA und TD–CDMA in den UMTS–Standard auf der ETSI–SMG–Sitzung in Paris.
  • 1998 Gründung des 3gpp–Forums (3rd Generation Partnership Project) durch die Gremien ETSI–SMG, T1P1, ARIB TTC und TTA.
  • 1999 Verabschiedung des Standards UMTS–R99 (Release 1999) durch die ETSI. Dieser gilt als Basis für die ersten verfügbaren UMTS–Endgeräte.
  • 2001 Verabschiedung der UMTS Release 4 als Weiterentwicklung von UMTS–R99: Quality of Service (QoS) wird nun nicht nur an der Funkschnittstelle, sondern auch im Festnetz unterstützt.
  • 2001 Erstes kommerzielle UMTS–Netz des norwegischen Unternehmens TELENOR.
  • 2002 Verabschiedung der UMTS Release 5: Die an das GSM–Festnetz angelehnte Architektur wird durch ein vollständig IP–basiertes Festnetz ersetzt.
  • 2002 Erste UMTS–Sprach– und Datenverbindung von Nortel Networks und Qualcomm. Damit gelten diese beiden Firmen als Vorreiter bei der Umsetzung der UMTS–Technologie.
  • 2004 Verabschiedung der UMTS Release 6. Dieser weiterentwickelte Standard bietet dem Nutzer einen verbesserten QoS und dem Anbieter eine effektivere Ressourcenverwaltung.
 
 

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