Abschnitt: 4.1 Allgemeine Beschreibung von UMTS
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Der IMT–2000–Standard

Im Jahre 1992 wurde von der International Telecommuncation Union (ITU) der Standard IMT-2000 (International Mobile Telecommunications at 2000 MHz) ins Leben gerufen, der die genannten Anforderungen ermöglichen sollte. IMT–2000 umfasst eine Reihe verschiedener Mobilfunksysteme der dritten Generation, die im Laufe der Standardisierung aneinander angenähert wurden, um die Entwicklung von gemeinsamen Endgeräten für alle diese Standards zu ermöglichen.
Um national unterschiedliche Vorarbeiten zu berücksichtigen und den Netzbetreibern die Möglichkeit zu geben, die bereits bestehenden Netzarchitekturen zum Teil weiter zu verwenden, beinhaltet IMT–2000 mehrere Einzelstandards. Diese lassen sich grob in vier Kategorien einteilen:
  • W–CDMA: Dazu zählt man die FDD-Komponente des europäischen UMTS–Standards sowie das amerikanische cdma2000–System.
  • TD–CDMA: Zu dieser Gruppe zählt die TDD–Komponente von UMTS sowie das chinesische TD–SCDMA, das mittlerweile in den UMTS–TDD–Standard integriert ist.
  • TDMA: Eine Weiterentwicklung des GSM–Ablegers EDGE und des amerikanischen Pendants UWC–136, auch bekannt als DS–AMPS.
  • FD–TDMA: Die Weiterentwicklung des europäischen Schnurlos–Telefonie–Standards DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunication).

Im Folgenden konzentrieren wir uns auf das in Europa entwickelte System UMTS (Universal Mobile Telecommunication System), das die beiden Standards W–CDMA und TD–CDMA der Systemfamilie IMT–2000 unterstützt.
 
 

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