Abschnitt: 3.4 Gesamtes GSM–Übertragungssystem
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Codierung und Interleaving bei Datensignalen (1)

Für die Datenübertragung steht im herkömmlichen GSM–System jedem Teilnehmer eine Nettodatenrate von 9.6 kbit/s zur Verfügung. Zur Fehlersicherung werden zwei Verfahren eingesetzt:
  • Forward Error Correction (FEC deutsch: Vorwärtsfehlerkorrektur) wird auf der physikalischen Schicht durch Anwendung von Faltungscodes realisiert.
  • Automatic Repeat Request (ARQ); dabei werden auf der Sicherungsschicht defekte und nicht korrigierbare Pakete neu angefordert.

Die Grafik verdeutlicht die Kanalcodierung und das Interleaving für den Datenkanal mit 9.6 kbit/s, die im Gegensatz zur Kanalcodierung des Sprachkanals (Bitfehlerrate: 10–5... 10–6) eine nahezu fehlerfreie Rekonstruktion der Daten erlaubt. Die exakte Beschreibung folgt auf der nächsten Seite.
 
 

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