Abschnitt: 3.3 Sprachcodierung
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Algebraic Code Excited Linear Prediction (1)

Das Blockschaltbild zeigt den auf ACELP basierenden AMR-Codec. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie z.B. in [Kai05].

Hier eine kurze Beschreibung des AMR–Prinzips:
  • Das Sprachsignal s(n), wie beim GSM–Vollraten–Sprachcodec mit 8 kHz abgetastet und mit 13 Bit quantisiert, wird vor der weiteren Verarbeitung in Rahmen sR(n) mit n = 1, ... , 160 bzw. in Subblöcke si(l) mit i = 1, 2, 3, 4 und l = 1, ... , 40 segmentiert.
  • Die Berechnung der LPC–Koeffizienten erfolgt im rot hinterlegten Block rahmenweise alle 20 ms entsprechend 160 Abtastwerten, da innerhalb dieser kurzen Zeitspanne die spektrale Einhüllende des Sprachsignal sR(n) als konstant angesehen werden kann.
  • Zur LPC–Analyse wird meist ein Filter A(z) der Ordnung 10 gewählt. Beim 12.2 kbit/s–Modus werden die aktuellen Filterkoeffizienten ak (k = 1, ... , 10) der Kurzzeitprädiktion alle 10 ms quantisiert, codiert und beim gelb hinterlegten Punkt 1 zur Übertragung bereitgestellt.
  • Die weiteren Schritte des AMR werden alle 5 ms entsprechend den 40 Abtastwerten der Signale si(l) durchgeführt. Die Langzeitprädiktion (LTP) – im Bild blau umrandet – ist hier als adaptives Codebuch realisiert, in dem die Abtastwerte der vorangegangenen Subblöcke eingetragen sind.
Die Beschreibung wird auf der nächsten Seite fortgesetzt.
 
 

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