Abschnitt: 3.3 Sprachcodierung
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Regular Pulse Excitation – RPE–Codierung (1)

Das Signal nach der LPC– und LTP–Filterung ist bereits redundanzreduziert, das heißt, es benötigt eine geringere Bitrate als das abgetastete Sprachsignal s(n). Nun wird in der nachfolgenden Funktionseinheit Regular Pulse Excitation (RPE) die Irrelevanz weiter verringert. Das bedeutet: Signalanteile, die für den subjektiven Höreindruck weniger wichtig sind, werden entfernt.

Zum obigen Blockschaltbild ist Folgendes anzumerken:
  • Die RPE–Codierung wird wiederum jeweils für 5 ms–Teilrahmen (40 Abtastwerte) durchgeführt. Dies ist hier durch den Index „i” im Eingangssignal eLTP, i(l) angedeutet, wobei mit i = 1, 2, 3, 4 wieder die einzelnen Subblöcke durchnummeriert sind.
  • Im ersten Schritt wird das LTP–Prädiktionsfehlersignal eLTP, i(l) durch eine Tiefpassfilterung auf etwa ein Drittel der ursprünglichen Bandbreite – also auf 1.3 kHz – bandbegrenzt. Dies ermöglicht in einem zweiten Schritt eine Reduktion der Abtastrate um ca. den Faktor 3.
  • So wird das Ausgangssignal xi(l) mit l = 1, ... , 40 durch Unterabtastung in vier Teilfolgen xm, i(j) mit m = 1, ... , 4 und j = 1, ... , 13 zerlegt. Diese Aufspaltung ist in obiger Grafik verdeutlicht.
  • Die Teilfolgen xm, i(j) beinhalten folgende Abtastwerte des Signals xi(l):
  • m = 1:     l = 1, 4, 7, ... , 34, 37 (rote Punkte),
  • m = 2:     l = 2, 5, 8, ... , 35, 38 (grüne Punkte),
  • m = 3:     l = 3, 6, 9, ... , 36, 39 (blaue Punkte),
  • m = 4:     l = 4, 7, 10, ... , 37, 40 (ebenfalls rot, bis auf einen Abtastwert identisch mit m = 1).
Die Beschreibung wird auf der Folgeseite fortgesetzt.
 
 

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